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Mit surren und summen den Berg hinauf

Eine Testfahrt auf dem E-Bike

EBikes sind im Moment überall unterwegs, man kommt fast nicht mehr daran vorbei und spätestens seit Cornelias Beitrag „Ein E-Bike – ein Gewissenskonflikt“, wollen auch wir (Kathi, Cornelia und ich) diese Dinger mal testen! Letzte Woche war es dann endlich soweit und wir konnten abends beim Radl Sepp noch drei E-Mountainbikes ergattern (im Moment ein Glücksfall, denn die E-Bikes sind sehr gefragt!). Ich selber war noch nie der große Radfahrer und dementsprechend gespannt, wie anstrengend das Ganze wird.
Den ersten Berg auf unserer „Röthelmoos Runde“ habe ich dann auch gleich mal geschoben – Gang nicht früh genug runter, Elektronik nicht früh genug hochgeschaltet, also selber schuld und draus gelernt! Als ich aber einmal raushatte, wie ich am besten sowohl kraft-, als auch akkusparend fahre, ging das Radeln fast wie von Geisterhand! Andere schalten runter, wir schalten rauf – aber nicht den Gang, sondern die elektrische Unterstützung und schon kommt ein leises summen und es fühlt sich an, als ob einem jemand einen leichten Schubs gibt. Ein tolles Gefühl und jeder kann selber entscheiden, wie viel oder wenig er sich helfen lässt bzw. sich „quält“ – die einen bevorzugen den Turbo, die anderen strampeln eben mehr und bleiben bei Eco.

Dadurch, dass ich nicht nur mit schnaufen und schwitzen beschäftigt war, konnte ich auch die tolle Landschaft im Brandertal, die Einblicke in den Freizeitpark und das Almgebiet Röthelmoos in vollen Zügen genießen. Zugegeben, die Brotzeit auf der Langerbauern Alm wäre nicht zwingend nötig gewesen, aber wer kann bei Käse aus eigener Herstellung schon wiederstehen? Auch wenn uns bei der flotten Abfahrt zurück Richtung Tal fast ein bisschen frisch geworden ist, MUSSTEN wir natürlich noch kurz in den Weitsee hüpfen! Für die letzten Mini-Anstiege auf dem Weg zurück nach Ruhpolding haben wir immer nur noch kurz unseren „Unterstützer“ (und neuen besten Freund) angeworfen, um wieder in Fahrt zu kommen. Denn wenn man einmal in Schwung ist, kann man in der Ebene auch ohne Motor wunderbar fahren und so Akku sparen! Da im Holzknechtmuseum auch noch Familienfest, inklusive Auftritt der Hurricanes war, haben sich ein letzter Stop und ein weiteres Radler geradezu angeboten, bevor wir, mit Stirnlampen bewaffnet, nach Hause gesurrt sind!

Mein/Unser Fazit: mein Hinterteil fand den Ausflug eher weniger lustig, ich bin aber trotzdem der Meinung, dass ich es definitiv wieder machen werde und darin sind wir drei Mädels uns auch definitiv einig. Wo sonst ist es so leicht, unterschiedliche Kraft und Kondition der „Mitradelnden“ spielend auszugleichen?! So kann man definitiv gemeinsam Spaß haben!

Liebes Team vom Radl Sepp, ladet die Akkus, wir kommen wieder!

 
 
 
 
 
 
10.08.2016
Kristina
 
 

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